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Aus dem neuen Bildungsgesetz


§ 40 Förderunterricht im schriftlichen und mathematischen Bereich

 

Der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen im schriftsprachlichen und/oder mathematischen Bereich (ehemals Legasthenie und Dyskalkulie) findet in der Regel in einer Gruppe von1 bis 4 Kindern statt.

 


Förderunterricht


Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen können ein Kind belasten und entmutigen. Deshalb sollte möglichst rasch gezielte Hilfe angeboten werden. Der relativ frühe Einsatz von unterstützenden Massnahmen soll sekundären Problemen wie Motivationsabfall, Schulunlust und Ausweichverhalten zuvorkommen.

Förderunterricht wird in 2 Lektionen pro Woche und Klasse erteilt, in Ausnahmefällen 3 Lektionen.

Eine Fördergruppe kann auch mit nur 1 Kind begonnen werden.

Ein Kind, welches repetiert, in eine Kleinklasse geht oder den DaZ Unterricht besucht, gehört in der Regel nicht in eine Fördergruppe.

In begründeten Fällen gibt es nach schulpsychologischer Abklärung eine Einzelförderung.

 

Kinder mit entsprechenden Schwierigkeiten können also eine Fördergruppe besuchen.

Eine speziell ausgebildete Lehrperson wird die kleine Gruppe während 1-2 Jahren betreuen. Diese Hilfe umfasst 1 bis 2 Lektionen pro Woche und findet im Schulhaus während der normalen Unterrichtszeit statt.

 

In den ersten Schulwochen des neuen Schuljahres wird die Fördergruppenlehrperson die 2. Klassen besuchen und zusammen mit der Klassenlehrperson die Kinder, die dieser Förderung bedürfen, der Schulleitung vorschlagen.

 

Dieses Angebot ist für Eltern kostenlos. Eine schulpsychologische Abklärung ist nicht nötig. Wenn Ihr Kind für die Fördergruppe vorgesehen ist, wird Sie die Klassenlehrperson orientieren und Ihr elterliches Einverständnis einholen.

 

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.

 

 


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